Die Umgebung ist nach Theater und Mensa die dritte fundamental wichtige Sache für das Gelingen des Projekts.

Umgebung erster Ordnung

Ziemlich viel Zeit verbringen die Kinder in den eigenen Lernräumen in der Reihenhaus-Siedlung Das sind aber keine Klassenzimmer im herkömmlichen Sinne, sondern Wohnzimmer, komplette Wohnungen, individuell eingerichtet, mit einem persönlichen Schrank.

Umgebung zweiter Ordnung

Man stelle sich rings um die 7 Gebäude des 150m x 150m großen Campus 5.000 m² botanischen Garten vor (oder eine kleine Landesgartenschau) - mit einem künstlichen Bach, mit Springbrunnen, mit Kneipp-Becken, mit Kletterseil, Trampolin, Wasserpumpe, ...

Jede Gruppe darf 50 m² selbst bepflanzen und gestalten. Selbst auf den Gründächern der Gebäude hat jedes Kind 2 m² ganz für sich selbst.

Umgebung dritter Ordnung

Wann immer es geht, besuchen  die Kinder den Lernort freier Himmel. Im Radius von 1,5 km gibt es so viele schöne und geeignete Stellen, dass selbst alle 44 Gruppen zugleich nach draußen gehen könnten.

Während die Kinder i.d.R. die Umgebung zweiter Ordnung selbständig aufsuchen dürfen, ist das Angebot freier Himmel organisiert und begleitet.

Umgebung vierter Ordnung

Mit den 5 "Satelliten" den Silent Rooms und den 3 "Monde" wird bereits ein großer Teil der "Welt" in den Campus geholt. Dies minimiert den Beförderungsaufwand für die Eltern, erleichtert die Logistik und sorgt für viel Freiheit für die Kinder.

Gleichwohl gehört auch die übrige Welt zum Forschungsumfang der Kinder. Wenn es im Campus kein Schwimmbad geben sollte oder kein Fußballfeld oder kein Bergwerk, dann verlassen die Gruppen gelegentlich auch den Campus.